JKB 17.07.2011 22.11.2017 08:58 (UTC)
   
 
Früh am Morgen kräht der Hahn…und auch wenn niemand Geburtstag hatte, so fanden sich dennoch immerhin 11 Freunde des Kugelsports bei der Großfamilie von Treppendorfs ein um entweder um 10 Uhr dem Frühstück beizuwohnen oder kurze Zeit später das Greenfield zu beackern. Gästespieler haben mittlerweilen offensichtlich zu viel Angst vor der Spielstärke des Teams, so dass wir dieses Mal unter uns bleiben durften…
Ein Kaleidoskop der Farben spiegelte sich auf dem satten Grün als auch am Firmament wieder. Und wie es zurzeit so oft der Fall bei uns ist, ist die Farbe Rot sehr dominant und birgt auch erhebliche Vorteile in seiner Beschaffenheit. Birne Beinhart und Rudi waren die Nutznießer. Wie spätestens seit „Braveheart“ bekannt haben die Spieler der roten Kugeln das Privileg des „Prima nocte“ sprich das Recht die Kugel als Erste missbrauchen zu dürfen.
Während Rudi die Gelegenheit ergriff und den Vorteil nutzte, demonstrierte Bombenhagel einmal mehr nahezu Film reif, wie denn der Spielort zu seiner Namensgebung gekommen ist. Am Abend erhielt er dann auch noch die Auszeichnung des absoluten Oberjägermeisters, der seine Vasallen Hegetät lecker lecker und Herrn Saager einen Vormittag lang in die Künste des „Ex und Hopp“ einwies.
Die Auswirkungen dieses Zielwassermoratoriums können sich an der Abschlusstabelle ablesen lassen, die Herr Hegewald hoffentlich bald hier einstellen wird, bleibt die Frage was die Ex-Kasse Weihrauch so dermaßen aus der Bahn geschmissen hat, dass er sich den letzten Platz mit Hege und Torkel teilen durfte
Also, Rudi voran und ab dafür, eigentlich nicht mehr zu gefährden, versemmelte er, offensichtlich gedanklich wieder bei der letzten VHS Spanisch Vorlesung – mi amigos, mis amigos, mist amigos…die drei amigos…wie heißen die noch mal – ein paar Schläge, so dass der Teamleader Oller Hirsch an Tor 11 aufschließen konnte, um dann alles wieder zu verschenken…
Während Rudi sich im letzten Moment wieder an son rimos, also seinem Riemen riss und die Kugel vom Zaun weg Richtung Tor 12 und Zielstab beförderte um dann mit Abstand die Siegesfeier einklagen zu dürfen (wann wird eigentlich mal wieder Eye of the Tiger gespielt ) ereilte den Hirschen das Schicksal, welches sonst nur in der Tierwelt den kranken und verletzten Gnus widerfährt sofern sich die Herde auf der Flucht vor einem Rudel Löwen befindet… er wurde alleine gelassen und frei nach Fallersleben stand er still und stumm allein im Walde rum und hatte ein Mäntlein von purpur um…
Erster Schlag Richtung Tor 12, von hinten durchspielt, zurück legen, aussetzen…Zweiter Schlag Richtung Tor 12, von hinten durchspielt, zurück legen, aussetzen… hilflos wie ein neugeborenes australisches Schnabeltier sah er die Kollegen Hoffman und von Treppendorf vorbei eilen, die ihn keines Blickes würdigten, sich ein spannendes Finale um den zweiten und dritten Platz lieferten, den Kay dann im wahrsten Sinne des Wortes hauchdünn für sich entscheiden konnte, so dass Eric sich mit Platz 3 zufrieden geben musste… und als wäre das noch nicht genug, kam auch noch Blauschnoor von hinten angeflogen und teilte sich am Ende mit dem Hirschen den vierten Platz, so dass in den verbleibenden 3 Partien vielleicht doch noch ein wenig Spannung im Titelkampf aufkommen könnte… Vorentscheidung vertagt…
Was passierte derweil im Mittelfeld???
Jochi verspielte seine Chance weiter vorne zu landen an Tor 4, wo er leider vom einem Mitstreiter, der Richtung Tor 5 unterwegs war, mit auf die Reise genommen wurde und damit entscheidende Zeit verspielte und an Tor 7 hätte er noch mal aufschließen können, aber für große Künstler sind eben leichte Aufgaben nichts und so zeigte er sich dort ebenso zielsicher wie die brasilianische Fußballmannschaft beim Elfmeterschießen gegen Paraguay bei der Copa America…
Even Archie much more longer spielte mal wieder unauffällig, mal ein guter Schlag, mal ein schlechter, dann mal wieder völlig bocklos und alle anderen sind schuld. Während Hegetät teilweise mit seinem Schläger genauso sicher umging wie eine Kuh mit Messer und Gabel versuchte es Torkel mit roher Gewalt…. Gut möglich dass demnächst ein neuer Sandkasten für Tom Tom im Garten fixiert werden muss…
Auch Borsti war noch eine Zeit lang gut davor, bis er bemerkte, dass das Beeinflussen der Mitspieler keine Endlösung ist und er sein privat Waterloo an Tor 11 erlebte, er keine geeignete Parole zum durchspielen hatte und ihm der Durchlass nicht gewährt wurde.
Mittendrin wurden mal wieder Kugeln vertauscht, Furchen geschlagen, Stangen aus der Verankerung gerissen, Blumen umgepflanzt, Vogelhäuser mit einem 40 prozentigen Neigungswinkel versetzt, Mitspieler beleidigt und einhellige Diskussionen geführt, die stets nach Minuten zu einer einheitlichen Meinung führten…aber am meisten haben wir doch mal wieder gelacht und damit ja auch alles richtig gemacht…
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Die nächsten Spieltage:



02.12., 15:00 Uhr Birnenpark

05.12., 18:00 Uhr Weizenfeld

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Herrentour 2018 vom 07.-09.September

  Ergebnis des letzten Spieltages
1. Oller, Kay (16)

2. Hoffel (12)

3.
  Top Ranking (Points)
1. Hoffel (38)

2. Oller (32)

3. Flipper, Kay (31)
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