Palast der Winde 29.07.2011 22.11.2017 09:01 (UTC)
   
 
Palast der Winde 29-07-2011
Man war das voll bei Hege im Garten am Freitag… 12 Mitglieder und ein Eislieferant namens Danny Ortonelli durften es sich im Außenwohnbereich der Familie Hegewald – Schlender – Schwertfeger gemütlich machen.
Das Feld war bestellt und die Schlägertruppe gegenüber der Schattenzone aus Schilksee war bestens gestimmt, um sich – wieder einmal – bei besten äußerlichen Bedingungen ein Stelldichein zu geben. Vielleicht hätte ein Regenspiel noch ein wenig Spannung in die Hierarchie der Keulencracks gebracht, so aber war es wie im letzten Jahr in der Fußball - Bundesliga, wo die Bayern noch bis kurz vor Schluss dachten sie könnten die Dortmunder noch abfangen, bis sie fest stellten, dass sie am Ende froh sein konnten noch die Champions-League zu erreichen…
So ist es dieses Jahr auch beim LCC, immer hoffte man noch, dass der Hirsch sich einen Ausrutscher leistet und man näher ran rücken könnte und dann kommt die Antwort zur rechten Zeit. Wieder einmal beendete Oller ein Spiel als Sieger und hatte dann ca. eine Stunde Zeit sich mit Grillfleisch, Bier, dem Hund und der Katze und anderen Nebensächlichkeiten zu beschäftigen, bis dann auch mal die übrigen Mitstreiter Richtung Zielklöppel spielten…
Spielstart mal wieder auf Bahn A bei ablandigem Geläuf mit einer Auslaufzone wie sie sonst nur auf dem Hungaroring in Budapest vorgeschrieben ist, wenn dort mal ein Formel 1 Rennen statt findet… Freitag war es dann mehr eine Sammelstellen der verzweifelten Seelen, die doch eigentlich nur ein Kugel durch eine Eisenstange spielen wollten…
Wie es sich für einen guten Gastgeber gehört, der vorher schon ein wenig trainieren will, steckt er den Parcours selbst und übt zuvor…Hege übte leider nur bis zum Tor 7, was sich im Nachhinein als grob fahrlässig darstellen sollte…
Also, Tor 1, kein Problem für Hegetät, erster Schlag ins Tor, dann durch geschubst und ab als Erster Richtung Tor 2. Oller legte sein Kugel Richtung Tor, bekam von seinem Adlatus und farbgleichen Flügelmann von Treppendorf noch ein wenig Rückenwind in den Hintern geblasen, so dass die Kugel optimal vor dem Tor lag und konnte dann wie bei der Teilung des Roten Meeres seines Weges schreiten und die Verfolgung aufnehmen.
Ähnliches erhoffte sich auch der Verfolger Blauschnoor, der um die letzte Chance kämpfen wollte von seinem ebenfalls farbgleichen Flügelmann Ex-Kasse Weihrauch, der hatte aber offensichtlich eine andersartige Interpretation für den Begriff „Freundschafft“ und beförderte Blauschnoor achtern Diek, so dass sich die Aufholjagd erst einmal erledigt hatte, bevor sie eigentlich begann…
Und dann begaben sich die beiden uni sono Richtung Bahn B und wurden vom Rest erst Stunden später wieder gesehen… Des Wahnsinns fette Meute folgte mit teils unpräzisen, teils unsinnigen und teils pechbehafteten Schlägen… Tor 3 war nah an der Kante gebaut, was auch dem einen oder anderen zu schaffen machte… Von Treppendorf wurde beim zurücklegen gesichtet, Birne Beinhart hätte dort eigentlich gleich ein Zelt aufschlagen können und auch Eric Love fühlte sich in diesem Randbereich relativ heimisch… hatte er anfangs noch das Ziel vor Augen groß aufzuspielen, musste er feststellen, dass es auf dem Trampolin sicherlich angenehm und spaßig sein kann, unter einem Trampolin ist es dies zumeist aber nicht… zumindest nicht wenn man Rücken hat… Apropos Rücken… Limbodancer des Tages war der Kollege Knoll an Tor 8 auf der Bank sitzend, der dann in sekundenbruchteilen elfengleich die herannahende Kugel umtanzte.
An Tor 4 hatten Weihrauch und Borsti die Möglichkeit die Plätze 3 und 4 auszubauen, taten sich aber gewohnt schwer bei den einfachen Schlägen, so dass sie einiges liegen ließen. Torkel hätte auch ran rücken können, fand sich dann aber beim Versuch die Rampe hoch zu spielen auf einmal in der verlassenen Inka Stadt Maccu Picchu wieder. Als er aber innerhalb von drei Schlägen kein Gold gefunden hatte, feuerte er seine Kugel auch Richtung Bahn B… ohne Rampe…wohl gemerkt…
Einzig auf Bahn A befanden sich dann noch Bombenhagel und Ortonelli. Offensichtlich kümmerte sich Birne liebevoll um den Gastspieler und weihte ihn in die Geheimnisse des Croquet-Spieles ein. Mit einer gewissen Verspätung erreichten auch diese Beiden dann den oberen Parcours und überzeugten dann hier durch eine erfolgreiche Spielweise.
Insgesamt dauerte das Spiel knapp 4 Stunden, was wir lange nicht mehr hatten, verantwortlich dafür zeigte sich einmal mehr in unnachahmlicher Manier Even Much More Longer Rumohr, der offensichtlich einen Birnenbaum in sein Gehörgang gepflanzt bekommen hat und sich so jeglicher Aufforderung zum Spielen entziehen konnte.
Währenddessen konnte Hege an der Spitze seine Führung ausbauen, bis zum Tor 7, ca. 4 Schläge vor Oller… naja, und dann kommt eben das was kommen musste… Entweder hatte Marcus den gleichen Cocktail getrunken wie Amy Winehouse fünf Minuten bevor sie sich verabschiedete oder die Grilldämpfe haben wie einst bei Lammbock ein Hormondrüsenmassaker in seiner Hypophyse angerichtet. Schläge wie sie ein dreifüßiger Seeleopard mit einem Küchenholz in der Flosse nicht schlechter machen könnte, spiegelte sein Spielstärke ohne Trainingseinheit wieder… an Tor 8 nur noch 3er und an Tor 9 Letzter. Dennoch mit seiner wehenden Lockenpracht und einer gewissen Lockerheit eine gute Gastgeberrolle präsentiert.
Oller zog auf und davon, Borsti überholte Hege noch an Tor 8, versemmelt aber seine Chancen an der Kante der Bahnbegrenzung und am Stehtisch „Getränkehalter“. So begab sich am Tor 9 eine Massenversammlung wie einst in der französischen Revolution beim Ballhausschwur und es war klar, dass hier die finalen Positionen ausgespielt wurden…. Mit Glück und Geschick durchspielten Weihrauch und Schnoor zuerst (also nach Oller, der zwischenzeitlich Haare schneiden, duschen, Auto waschen und essen war) dieses Tor, weil sich die übrigen Konkurrenten gegenseitig die Kugeln um die Ohren hauten als ob es kein morgen mehr gäbe.
Eine kleine Unebenheit führte bei Jochis Schlag dazu, das die Kugel nicht durch rollte sondern wie 66 in Wembley, an die Latte ging…etwas viel Schwung sorgte dafür, dass die Kugel unerwartet weit abprallte… in die Höllenschlucht… aus und vorbei für Jochi und dadurch freie Fahrt für Schnoori…Platz 2
Wo dann auf einmal die gelbe Rakete noch herkam, die sich Platz 3 sicherte, ist für den Schreiber dieser Zeilen nicht mehr nachvollziehbar, war doch von Treppendorf mit seiner grünen Kugel an Tor 10 immer direkt vom Tor, aber etwas magisches (Mulata )muss ihn vom durchspielen abgehalten haben. So kam Eric noch mit breitem Grinsen zum Podiumsplatz und verwies den Präsi, der mit fortschreitender Spieldauer auch nicht grade sicherer wurde, auf den Platz.
Also Hirsch, Glückwunsch zur Meisterschaft und auf ein Neues im nächsten Jahr… aber erst noch zwei leckere Spielchen bei Knolli und Hoffel um die Spaßkrone
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Die nächsten Spieltage:



02.12., 15:00 Uhr Birnenpark

05.12., 18:00 Uhr Weizenfeld

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Herrentour 2018 vom 07.-09.September

  Ergebnis des letzten Spieltages
1. Oller, Kay (16)

2. Hoffel (12)

3.
  Top Ranking (Points)
1. Hoffel (38)

2. Oller (32)

3. Flipper, Kay (31)
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