Ratiofarm 21.05.2011 22.11.2017 08:59 (UTC)
   
 
Ratiofarm 21.05.2011
 
Jo, das dürfte es wohl gewesen sein mit der Meisterschaft…Der Hirsch hat seinen Sekundanten mal wieder gezeigt, wie man den Schläger zu behandeln hat und einen strategisch ebenso wichtigen wie eindrucksvollen Sieg gelandet. Offensichtlich von diesem Siegeswillen inspiriert machte es einen Tag später Sebastian Vettel gleich, so dass die Wahl zum Sportler des Jahres 2011 zu einem Kopf an Kopf Rennen mutieren wird.
Bei wieder einmal hervorragenden Bedingungen fanden sich bei Gastgeber Jochi, der einen anspruchsvollen Parcours steckte, die Spieler ein. Auch dieses Mal waren es wieder, wie schon so oft in diesem Jahr, genau 11 Spieler. Da kann man mal wieder sehen, dass der Stamm der Starathleten zuvor ihr Glück im Fußballsport suchte, so dass gewisse Gepflogenheiten auch beibehalten werden.
Theorie und Praxis liegen eben doch sehr oft sehr weit auseinander. So ist es in der Schule, auf der Arbeit, beim Flatrate saufen und beim Sex, warum sollte es beim Ausgleichssport auch anders sein?! Allen Beteiligten war ja aus Erfahrung bewusst, dass der Hang der Verdammten grundsätzlich ein erhebliches Risiko in sich birgt, nichts desto trotz trennte sich auch hier wieder der Hopfen vom Malz. Cleverster Akteur diesbezüglich war vermutlich Rudi Rednose, der sich zeitgleich in Hamburg eine Flimmerhaarzerrung in seiner Eustachischen Röhre zuzog als er dem Stargeiger David Garret beiwohnen durfte und so der avisierten Schmach entgehen konnte und den Begriff des bloody Saturday nicht neu kreieren brauchte.
Der Präsi leider auch nicht zugegen ebenso wie der Erstjahressieger Happy genau wie Gastspieler Heiko T. der kurzfristig absagen musste.
Schon vor dem ersten Abschlag wurde eine Platzbegehung unter Profis vorgenommen und man war sich einig, dass das erste Tor dieses Mal spielerfreundlich gesteckt wurde und die dazugehörigen Hilfsmittel dazu führen werden, dass man spätestens mit dem zweiten Schlag sich Richtung Tor 2 begeben könnte…sofern man nur ein wenig clever agiert…aber eben nur dann…die ersten 5 Spieler verfehlten den Vater des Gedanken zum Teil erheblich und erst daraufhin besannen sich die folgenden Spieler auf die eigentlich vernünftige Spielweise indem die Kugel einmal vorgelegt wird. Das Knöllchen, Borsti, Torkel und Archie bewegten sich zuerst Zielstrebig Richtung Tor 3…Hoffel, Hege und Jochi dann hinterher… Sprichwörtlich am Rande des Abgrunds bewegten sich die Herren Nazareth, Tappendorf und Schnoor, wobei Oller dann die Gunst der Stunde nutzte sich kurzfristig von den anderen beiden Vollpfosten abzusetzen…
Oller holte sehr schnell auf und schloss sich der Spitzengruppe an, die sich dann bis zum Tor 7 schadlos hielten. Das Knöllchen lag schon mit der Kugel im Tor, als sich die Spieler Groth, Hegewald und Rumohr hinter ihm versammelten…dahinter in Wartestellung, aber ohne Durchspielchance der Spitzenreiter gefolgt von Blauschnoor, der ebenfalls relativ zeitnah, das Orangentrio Saager, Hoffmann und Weihrauch hinter sich lassen konnte, da diese offensichtlich nicht begriffen, dass niemand vorwärts kommt, wenn alle nur ihre Kugeln berühren ohne diese dadurch vorzubewegen, sofern sie sich vorher schon gegenseitig behinderten J
Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf… Jens war offensichtlich von seiner Führung so beeindruckt und testosterongesteuert wie ein Zuchtbulle nach 30 Tagen Einzelhaft, dass er seine Kugel nicht nur ein paar Zentimeter weiter nach vorne bugsierte, sondern eben Diese mit einer Art Homerun Richtung Hang der Verdammten und damit auch Richtung von Treppendorf feuerte, der daraufhin wiederum hochmotiviert die Aufholjagd begann. Nun hatte Borsti die Möglichkeit seine Kugel gut zu platzieren, so dass er und die nächsten drei Spieler ihren Vorsprung ausbauen könnten. Stattdessen spielte er mal wieder Jekyll und Hyde oder wie man es auch hochdeutsch ausdrücken könnte: Wilde Sau. Er schoss sich selbst und einen Mitspieler aus dem Rennen, nebenbei schob er noch Heges Kugel zur Seite, so dass der Hirsch freie Fahrt Richtung Sieg gewiesen wurde, welche er dankbar annahm, sich kurz mit einem Kopfnicken bedankte und verabschiedete Richtung 8,9,10,11 und Klöppel.
Blauschnoor hätte die Gunst der Stunde auch noch nutzen und hinterher ziehen können, verpasste aber den entscheidenden Schlag und hatte dann tüchtig Mühe um sich bis zum Tor 9 wieder heran zu kämpfen, als ihn sämtliche guten Geister verließen und er beim medizinischen Dienst mühelos die Pflegestufe 4 hätte beantragen können, sofern ein Entscheidungsträger mit Anwesenheit geglänzt hätte.
Don Borsti wiederum erkannte die schwere seiner Verfehlung und versuchte nun mit unlauteren Mitteln seine Position zu festigen. Seinen Schlagstock kurzfristig zu einem Baseballer umfunktioniert, holte er einmal flockig aus und schwang um sich, dann man notgedrungen unweigerlich an den Film Inglorious Bastards erinnert, als der „Bärenjude“ mal kurzfristig die Nazis auf Normalmaß reduzierte.
Leidtragender war der Kollege Knoll, der kurz davor war sich ins 18. Jahrhundert zurückversetzt zu fühlen und einer Köpfung als Hauptdarsteller beiwohnen zu dürfen. Kurz darauf musste Jens dann auch das Spielfeld vorzeitig verlassen, man war sich nicht ganz sicher, ob er wirklich auch eine andere Veranstaltung musste, oder ob er aufgrund der oben beschriebenen Situation seine Unterwäsche wechseln wollte.
So nahm das Spiel seinen Lauf und die Herren Hegewald, den man Mitte des Spiels eigentlich schon zum Favoriten gekürt hatte, und Hoffmann, der Mitte des Spiels eigentlich schon abgeschlagen war, nahmen die Plätze 2 und 3 ein.
So war es insgesamt ein dolles Spiel mit vielen Überraschungen und Führungswechseln, so macht es Spaß und man kann immer noch später über die Highlights lachen…
Insbesondere hervorzuheben dabei die Unfähigkeit von Treppendorfs sich aus dem Tal des Todes zu entfernen und wenn er es doch schafft, sich dann kurze Zeit später dort wieder einzufinden, um dann in kürzester Zeit die 3 vor ihm liegenden einzuholen. Ebenso wie die weit verbreitete „Zielklöppelallergie“ die an diesem Tage Even Archie Longer befiel und es ihm dadurch unmöglich machte als Zweiter oder Dritter anzuschlagen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Die nächsten Spieltage:



02.12., 15:00 Uhr Birnenpark

05.12., 18:00 Uhr Weizenfeld

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Herrentour 2018 vom 07.-09.September

  Ergebnis des letzten Spieltages
1. Oller, Kay (16)

2. Hoffel (12)

3.
  Top Ranking (Points)
1. Hoffel (38)

2. Oller (32)

3. Flipper, Kay (31)
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