Sierra Tequila 29.09.12 22.11.2017 08:58 (UTC)
   
 

Casa Tequila – 2012 – 09 – 29

Neues Jahr, neues Glück…

Die Jagd ist eröffnet, die Jagd auf den Titel des Meisters der Saison 2012/13 und damit auch
die Jagd auf den Titelverteidiger, dem Hirschen …Leider mussten wir aus gesundheitsbedingten Gründen (muss
das nicht eigentlich krankheitsbedingt heißen ) den Austritt eines
Gründungsmitglieds verkraften, so dass wir nunmehr noch 13 wilde Mitglieder zu
verzeichnen haben, was bedingt, dass sich 12 davon an der Hatz beteiligen…
naja, eigentlich nur 11, aber dazu später mehr. In diesem Zusammenhang wünschen wir alle Dir lieber Knolli,
alles alles Gute für die Zukunft und hoffen mit Dir, dass sich die Situation
für Dich in naher Zukunft deutlich entspannen möge. Wir haben mit dir viel Spaß
gehabt und bedauern den Austritt sehr, wobei wir diesen Entschluss natürlich
respektieren und auch nachvollziehen können.Aus diesem Grunde wurde auch auf der Jahreshauptversammlung
einstimmig beschlossen, dass das Trikot mit der Nummer 14 nie mehr vergeben
wird. Es war der 6. Juni 1944 … wenige werden sich dran erinnern
können und die Mitglieder des LCC schon gar nicht, Operation Overlord – D Day –
Der längste Tag … nur das dieses Mal die Protagonisten nicht Richard Burton, Henry Fonda, Sean Connery,
Gert Fröbe, Curd Jürgens, Robert Mitchum, John Wayne und Jenny
Elvers-Elbertshagen hießen, sondern:
Nazareth, Rumohr, Schnoor, Tappendorf, Hoffmann, Tomnitz, Lendzian, Raudies,
Groth und Hegewald …

Auf jeden Fall erinnerte die Beschaffenheit des Untergrundes
um Tor 1 herum an das damalige zerbombte und komplett zerklüftete Minenfeld.
Das Eiserne Kreuz für den tapfersten Mineur wiederum sicherte sich in
eindrucksvoller Manier der werte Fachkollege Tappendorf, der in äußerst
akribischer Manier jeden einzelnen Bergstollen inspizierte und für spielbar
erklärte.Gerne würde der Verfasser der Zeilen noch eine Karikatur
hinzufügen, aus Respekt vor den Gefühlen der lesenden Satanisten wird aber im
diesem Zusammenhang darauf verzichtet …

Und wie es sich für einen hochrangigen Vizemeister gehört,
nimmt Dieser auch gleich das Heft in die Hand und durchspielt als erster das
Tor 1 – Archie long und longer - , ebenso souverän der vorjährige
stellvertretende Vizemeister Captain Blauschnoor, der unter der Beobachtung der
mit Vorfreude gepflasterten Augenpaare und den Anfeuerungsrufen wie „schaffst
Du“, „Easy Going“, „Early Bird“, und „Kinderteller“ alle Hoffnungsvollen enttäuschte und
tatsächlich das Tor 1 durchspielte … Entsetzen auf den Rängen und wie sich
zeigen sollte tatsächlich der vermutlich entscheidende Schlag. Verfolgen wir
nun in Kurzform erst einmal den weiteren Verlauf dieser beiden
Hochleistungssportler und deren beiden Verfolgern … Tor 2 war eigentlich zum
Warmschießen gedacht und stellte eine Art Auslaufen dar, für jeden bis auf
Hegetät lecker lecker, der schien genau zu diesem Zeitpunkt ein Kindheitstrauma
bewältigen zu wollen, welches „Reise nach Jerusalem“ heißen muss, auf jeden
Fall spielte er mehr um das Tor 2 herum, als dass er es durchspielte …
kurzerhand kam die rettende Idee, schwuppdiwupp gründete er eine ein Mann eG,
beschränkte die Haftungsmöglichkeiten und fand zu alter Stärke zurück … Tor 3,
kein echtes Hindernis für echte Experten … wir haben aber keine 10 Experten …
egal weiter zu Tor 4, Kopf an Kopf, Schläger an Schläger, per aspera ad astra,
wie der kleine lateinische Croquet-Spieler sagen würde, wobei hier mehr Steine
und weniger Sterne zu finden waren. Weiter zu Tor 5, Tor 6 eine kleine
Schwächephase aber kein Drama, Tor 7, beide gleich auf, 10 cm voneinander entfernt,
die eine Kugel rot, die andere blau … Blauschnoor spielt durch und platziert
das zu bespielende kugelförmige Element relativ gut vor Tor 8 … Lars, wo
bleibst Du  Ein Schlag vorbei, dann
aussetzen wegen Vorschlagens, Feierabend … Blauschnoor durchläuft 9, 10, 11 und 12, nennen wir es – problemlos –
und Anschlag eine Minute später…er erreichten den Stab ohne Müh und Not, an
seinem Schläger die Kugel – war rot – (Aus Goethes „Der Croquetkönig“) … im
weiteren Verlauf kümmerte er sich dann um rechtzeitige Bestellungen von Havana
und Bier und war damit die wichtigste Person am Orte J denn der Gastgeber hatte
keine Zeit … Borsti seine Spielweise machte seinen Kontrahenten Angst, letztes
Jahr konnte man sich noch drauf verlassen, dass jeder zweite Schlag von ihm
direkt in die Erdumlaufbahn befördert wird, nun aber spielt er auf einmal
taktisch übersichtlich und zielstrebig und wer weiß was passiert wäre, wenn
sich sein Kopfflokati nicht vom Winde verweht vor seine Glotzkorken gelegt
hätte und den Dampfhammer an Tor 4 verblassen ließ. Danach aber alles vom
feinsten, Archie – zu diesem Zeitpunkt – short schnappte Borsti sich am
beschriebenen Tor 7, produzierte noch ein paar Kondensstreifen und war fortan
nicht mehr zu sehen. Bis zum Zielstab ungefährdet, dort noch im Freudentaumel
ein wenig unkonzentriert, aber eine stramme Leistung und für dieses Jahr zu
beachten, wenn er seine Leistung kompensieren kann… Noch ein größeres Lob muss
er aber mal wieder für die kulinarische Köstlichkeit im Anschluss erfahren,
weil er eben weiß, dass eine Suppe aus der Einlage bestehen muss, nur aus der
Einlage J
Archie Long hatte dann irgendwann seinen Busenfreund Hegetät an seiner Seite,
aber außer großspurige Beleidigungen und Erniedrigungen seinem Mitspieler
gegenüber brachte er nix mehr zu Stande und musst auch Diesen ziehen lassen an
Tor 10 … Platz 4 für Lars, Hege dann ohne Probleme auf Platz 3 und das nach
recht schwachem Start !!! So viel zu den mehr oder minder erfolgreichen Spielern.

Zum Zeitpunkt des Anschlags von Blauschnoor gab es an Tor 4
ein historisches Ballyhoo … Der Popocatepetl ist höchstens ein kleiner Kamin im
Gegensatz zum Mount Hoffmann, der kurz vor der Eruption stand und durch seine
ständig wechselnden Gesichtsfarben eher an ein Chamäleon erinnerte als an
freudigen Keulenschwinger … es ist eben wie es ist, nicht besonders gut
gestartet, dann gut ran gekämpft und nun muss nur noch das Tor 4 aus 10 cm
durchspielt werden und man ist vorne wieder dabei … nun gut, der erste Schlag
war Pech, aber danach klappt das schon wenn, ja wenn nicht alle hinter
einem liegenden Spieler (und das waren einige) das seltsame Geschick aufbringen
ihre Kugeln immer noch zwischen Tor und Hoffel`s zu legen … frei nach Joan Baez
mit „Sag mir wo die Spieler sind, wo sind sie geblieben“ … kurz davor den
Schläger als eine Hellebarde Zweck zu entfremden und die Mitspieler
nacheinander aufzuspießen, erholte sich sein Spiel dann doch noch und mit dem
letzten Schlag hätte er sich dann auch noch den gemeinsamen 5en Platz sichern
können … seitlich aus 10 cm … er wurde gemeinsamer 8er …

Zu dieser Zeit hatte sich unser Minenarbeiter von
Treppendorf grade mit dem Grubenhund „Spike“ aus Schacht 3, Flöz 7 hoch
gearbeitet und durch die Evergladesartige Seitenbepflanzung gekämpft, um sich
dann mit großen Schritten nach vorne zu arbeiten … Gute Schläge gutes Spiel,
bis Tor 10 … da waren Sie wieder „ Top Gun“ !!! Oller „Maverick“ Hirsch und
sein Flügelmann Kay „Goos“ von Treppendorf … statt sein Spiel formzuvollenden
und seine Kugel geschickt unter zu Hilfe nahme seines Protagonisten vor Tor 10
zu legen, gab er lieber seinem Vordermann einen zarten Stoß in die für Diesen
richtige Richtung und legte seine dadurch ins Abseits.

Das merkwürdig Balzverhalten dieser Mitstreiter in solchen
Situationen erinnert ein wenig an zwei ausgesetzte Pinguine auf einer
abgetriebenen Eisscholle in der Antarktis, nennen wir sie einfach mal der Form
halber „ Christian und Ana“ (wer den
jetzt nicht versteht, fragt bitte seine Frau/Freundin) … nun denn … Oller der sonst auch eher unter seinen Möglichkeiten
spielte, sogar weit unter seinen Möglichkeiten, kam so immerhin noch auf Rang
5, was dann ja noch absolut akzeptabel und nach der Punktereform einträglich
ist …

Happy und Rudi hab ich gar nicht so richtig verfolgen können,
sorry Jungs, Happy fehlten nur 5 cm zum 4en Platz und Rudi schaffte am Ende
auch noch einen gemeinsamen 5en … Hab ich noch jemanden vergessen, grübel grübel, denk denk,
hmmmm und das mir, einem Einwohner aus dem Land der Dichter und Denker … doch,
der Präsident, seine Eminenz, der Primus inter pares, maximus gigantus, the
untouchable … Offensichtlich durch zu viele Saunabesuche und der
dazugehörigen Kombination aus Hitze und Feuchtigkeit stark beeinträchtigt in
der Wahrnehmung, die stark an den Geisteszustand von Rudi Assauer erinnerte,
stellte er sich den Mehrkampf… mit unlauteren Mitteln wie 90 % der Beteiligten
befanden … Klock Klock … „Doppelberührung“ schallte es aus neun Mündern … „Ich bitte Euch, klock klock, im Leben
nicht“ kurzerhand im demokratischen Absitmmungswahlrecht eine 10 % ige Sperrminorität
als ausreichend deklariert und weiter geht es … wenn das doch bloß alles wäre …
interessant sind dafür auch die neuen physikalischen Gesetze die sich ihm im
Laufe eines Spiels erschließen, ein Galileo Galilei ist in Hatschisprache
maximal ein Praktikant gegenüber dem Präsidenten. Zwar hat Galilei damals schon
fest gestellt, dass sich die Erde um die Sonne dreht, aber erst dem Präsidenten
ist die Erkenntnis gekommen, dass durch die dazugehörige Fliehkraft in
Kombination mit Gleicher durch die Erdrotation, ein Kugel, die kurz zuvor noch
seitlich hinter dem Tor lag, auf einmal zentral davor liegen kann … und auch
muss !!! zumindest wenn sie gelb und die Prasidentenkugel ist … aber immer nur
dann wenn keiner hinguckt, das liegt an einer
sigma-chi-quadrat-krümmungstheorie, wobei Blickkontakt die Zentrifugalkräfte
neutralisieren können…samstags… Leider
haben auch die Sehnerven ihr Fett weg bekommen, nicht mehr die Tore und die
Farben der Kugeln erkennen könnend, oblag es ihm aber dennoch die angebliche
Kurvenverläufe der gegnerischen Kugeln ad absurdum führen zu wollen und damit
auch dem Verlauf der magischen Kugel beim Kennedy Attentat 63 seine Zustimmung
gab.



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Die nächsten Spieltage:



02.12., 15:00 Uhr Birnenpark

05.12., 18:00 Uhr Weizenfeld

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Herrentour 2018 vom 07.-09.September

  Ergebnis des letzten Spieltages
1. Oller, Kay (16)

2. Hoffel (12)

3.
  Top Ranking (Points)
1. Hoffel (38)

2. Oller (32)

3. Flipper, Kay (31)
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