Weizenfeld 30.06.2011 22.11.2017 08:57 (UTC)
   
 
Weizenfeld 30.06.2011
 
Ja, hier waren wir ja schon lange nicht mehr und es ist wie jedes Mal, ein prächtiges Gartengelände mit etlichen Neuerungen erwartet in all seiner Pracht die Keulenschwinger aus der Probsteihauptstadt.
Mit dem Fernglas musste man vereinzelt die Tore suchen, die so weit auseinander lagen, dass man sich eine interne Busverbindung für den Transfer gewünscht hätte, aber da die Cracks aus dem Kieler Vorort ja noch alle knapp unter 30 Jahre alt und bestens zu Fuß sind, wurde dieses Hindernis auch mit Bravour aus dem Weg geräumt.
Und schon geht es los… die ersten beiden Tore lagen auf dem Vorhofrough direkt neben dem Weg der Verdammnis, der in den letzten Jahren des Öfteren dem einen oder anderen Spieler zum Verhängnis wurde…
Also: Obacht ihr Wandersmänner und immer schön links halten… Was passiert, wenn man dieser Parole nicht folgt, zeigte dann der Gastgeber in vorbildlicher Manier, wobei der Sicherheitsstab noch schlimmeres verhindern konnte… Dieses Glück hatte die Ex-Kasse Weihrauch dann nicht mehr und durfte dann den Weg Richtung Wilhelm-Sprott-Straße antreten.
Der Erste, der sich durch das Tor 1 schlängeln durfte, war dann Captain Blauschnoor und hatte damit das Glück sich aus den Reibereien der Mitspieler vor den Toren heraus halten zu können. Da keine weiteren Schwierigkeiten eingebaut wurden, konnte er sich dann auch zeitig entfernen und mit Glück und Geschick das Spiel für sich entscheiden, ohne noch einmal in Bedrängnis zu geraten.
Hege war noch mit auf dem Weg Richtung Tor 3, auch Jochi war mit seiner ebenfalls orange gefärbten Kugel gut dabei… und, da war ja auch noch der Gastspieler, das Möhrchen, seines Zeichens immerhin der Gewinner des letzten Einladungsturniers und auch dieses Mal in der Spur, vor Tor 3 war er schon Kopf an Kopf mit dem Hirschen auf Platz 3 liegend. Zwei grüne Hoffnungsträger schlossen sich an und stürmten Richtung Tor 4. Archie und Borsti waren die Namen, die dann mit dem Hirschen das Tor 4 durchspielten um sich Richtung Tor 5 zu bewegen und Hege hinter sich zu lassen, der sich im Gestrüpp verfing und – da er keine Survivalausbildung bei Chingachgook absolvierte – etwas länger brauchte, keinen Strafschlag riskieren wollte und im Endeffekt sich selbst bestrafte…
Dat Möhrchen wiederum wurde nach und nach von allen eingeholt, brauchte ewig um das Tor 3 zu passieren und tappte dann auch noch in die Osborne – Falle, was ihm endgültig das spielerische Genick brach.
Nachdem Archie Even Much Longer den Anschluss und die Nerven verlor, schmissen sich der Don und Oller die Fehdehandschuhe regelmäßig um die Ohren. Zeitnah verließ Lalle unentschuldigt den Croquetunterricht, um den DFB-Damen beim Duschen zuzusehen, während sich die übrigen Vollblutspieler noch um die Plätze und Punkte stritten.
Bis zum Tor 9 lagen die beiden grünen Vorzeigeathleten Kopf an Kopf auf der Position 2. Dann hatte Oller einen Elfmeter den er nicht nutzte, suchte stilvoll nach einer Unebenheit zur Entschuldigung und als er Diese nicht fand, sah er ein, dass dieser Schlag offensichtlich genau so sinnvoll war wie die Milliardenhilfen für Griechenland ein paar Tage zuvor.
So sicherte sich der Don 2 Schläge Vorsprung, die ihm dann auch für die alleinige Vizemeisterschaft gereichten. Offensichtlich hat sich die Taktik, die er sich beim Vatertagsturnier mit seinem Personal-Trainer Arne Schulz in aller Ruhe zurecht gelegt hatte, ausgezahlt.
Unbemerkt von den anderen Lemmingen hatte sich dann noch Sir Eric Love abgesetzt. Zu Beginn dieses Spieltages noch unter ferner liefen, schüttete er sich unbemerkt wie Lance Armstrong in seinen besten Zeiten einen Hektoliter Clenbuterol in die Futterluke und galoppierte wie einst Acatenango an seinen Mitstreitern vorbei.
Tatsächlich hatte er auch noch die Chance den dritten Platz zu erreichen, aber am Ende versagten auch ihm die Nerven und er ließ diese Gelegenheit verstreichen.
Nur wenige Minuten zuvor hatte noch der Präsident die Möglichkeit einen Quantensprung nach vorne zu machen, aber da ihm die Begriffe Maschendrahtzaun und Gefälle in der Croquetsprache nicht geläufig schienen, versagte auch er…oder er wartete nur auf seinen Sozius von Treppendorf, dessen Ziel es offensichtlich auch war die Umgebung des neunten Tores zu erkunden und dabei physikalische Gesetzmäßigkeiten bzgl. Höhenunterschiede, Streuvarianzen, und der Kausalität von Geschwindigkeit und Flugweite ad absurdum zu führen. Hilfreiche Kommentare kamen dabei unter anderem von der Ratte ( musst du nur leicht anspielen, dann springt er schon über die Kante ! ) und vom Präsi, der an diesem Tor seine Denkfähigkeit mit der Plastiktüte nach Timbuktu verschiffte.
Also, Eric vierter… Präsi konnte sich zumindest noch den nächsten Platz sichern, zusammen mit Torkel, der mit den oben angegebenen hilfreichen Kommentaren die Konkurrenz hinter sich lassen konnte, ansonsten aber ein für ihn eher solides Spiel präsentierte. Auch Jochi durfte sich diesem neudeutschen Triumvirat anschließen, prinzipiell ein erträgliches Ergebnis, hätte er aber bei Tor 2 die Nerven behalten und hätte er nicht den Weg in die Wilhelm-Sprott-Straße antreten müssen, wer weiß wohin ihn der Wind des Zufalls geweht hätte.
Dann kamen Happy, der mal wieder als guter Gastgeber die sich bietenden Gelegenheiten einfach ausließ, Hege, aus dem Dickicht frei gekämpft und Tappi, der zwar noch einen Superschlag hinlegte, aber zum Ende hin auch fest stellen musste, dass dauerhaftes Schieben noch keinen Meister gemacht hat.
Am Ende fanden wir dann dat Osborne-Möhrchen und den einarmigen Beinhart, der durch seine Doppelberührungen genau so viel Chancen auf den Sieg hatte wie Silvana Koch Mehrin auf den Vorsitz der europäischen Forschungsabteilung oder Lothar Matthäus auf den Doktorhut der Rhetorik.
Also, freuen wir uns auf Tom Tom, der hoffentlich bei der nächsten Ausrichtung statt seines Vaters an den Schläger darf, um die Familienehre zu retten, zumal Vatern sich dann um die Ordonanz kümmern kann, was bei uns ja auch nicht ganz unwichtig ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Die nächsten Spieltage:



02.12., 15:00 Uhr Birnenpark

05.12., 18:00 Uhr Weizenfeld

  Werbung
"
  Aktivitäten

  Weiteres

Herrentour 2018 vom 07.-09.September

  Ergebnis des letzten Spieltages
1. Oller, Kay (16)

2. Hoffel (12)

3.
  Top Ranking (Points)
1. Hoffel (38)

2. Oller (32)

3. Flipper, Kay (31)
Seit Januar 2010 waren immerhin schon 100725 Besucher (261468 Hits) auf dieser Seite
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=